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Risiken identifizieren und steuern

Leer, 12.03.2010


Auch wenn nicht von einer flächendeckenden Kreditklemme gesprochen werden kann; veränderte Rahmenbedingungen wie Basel II wirken sich in Kombination mit geringen Eigenkapitalquoten im Mittelstand sowie den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise negativ auf die Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen aus.

Das zeigt auch der Kreditmarktausblick der KfW Ende 2009. Demnach hat der Rückgang der Kreditneuzusagen Dimensionen angenommen, die zuletzt in der Rezession 2003 und 2004 erreicht wurden. Gleichzeitig müssen Kredit suchende Mittelständler kontinuierlich steigenden Anforderungen der Banken an Eigenkapitalquote, Sicherheiten, Transparenz und Dokumentation genügen.

In Folge der Kreditverknappung ist der Lieferantenkredit nach der Innenfinanzierung und Bankkrediten zur wichtigsten Finanzierungsquelle insbesondere für kleine Unternehmen geworden. Gestiegene Ausfallrisiken und die Eintrübung des Zahlungsverhaltens verwandeln die Gewährung von Lieferantenkrediten allerdings in ein riskantes Geschäft. Es gilt, den Geschäftsverkehr durch die Identifikation und Steuerung von Risiken bestmöglich abzusichern.

Wirtschaftsauskünfte informieren über Risikoprofile von Kunden

Dazu dienen nicht zuletzt Wirtschaftsauskünfte. Potenzielle Gläubiger erhalten so Informationen über das Risikoprofil des Schuldners und können Geschäftsverbindungen angemessen konditionieren. Mit den Produkten der neuen Auskunftsgeneration der Wirtschaftsauskunftei Creditreform stehen Unternehmen jetzt Lösungen für eine effiziente und sichere Kreditentscheidung zur Verfügung. Das Spektrum der neuen Auskunftsgeneration eröffnet die Möglichkeit zu einer bedarfsgerechten Bereitstellung von Informationen. Damit trägt Creditreform den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen Rechnung. So enthält das Portfolio neben Lösungen für Kreditentscheidungen im mittleren und hohen Risikobereich auch Auskunftsformate für die schnelle Bonitätsprüfung bei geringen Risiken.

Für die neue Auskunftsgeneration kann eine erheblich breitere Datenbasis als bisher genutzt werden. Von großer Bedeutung sind dabei etwa die monatlich knapp drei Millionen Zahlungserfahrungen zu 1,8 Millionen Unternehmen aus dem Debitorenregister Deutschland, dem Zahlungserfahrungspool von Creditreform. Darüber hinaus stehen 2,5 Millionen Bilanzen zu 920.000 Unternehmen zur Verfügung. Weitere neue Inhalte sind die Angaben zur Ausfallwahrscheinlichkeit eines Unternehmens, zu Beteiligungen und Funktionen der Beteiligten sowie zum Firmenstatus und zur Firmenhistorie.



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