Startseite        Häufig gestellte Fragen (FAQ)        Impressum        Downloads        Sitemap


  Wir über uns Leistungsspektrum News & Termine Info-Center Mitgliedschaft
 
Info-Center
Fachartikel & Checklisten
Unternehmensführung
Unternehmensfinanzierung
Kreditmanagement
International Business
Wirtschaftsinformationen
Marketing
Recht und Steuern
Forderungsmanagement
Systeme & Beratung
Online-Rechner
Lexikon Forderungsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Aktuelle Wirtschaftsforschung
Creditreform Akademie
Kontakt-Center

Ansprechpartner in Leer
Informationsmaterial anfordern
Beratungstermin vereinbaren
Anfahrt & Routenplanung

Direktruf: +49 (0) 491 97 98-20
Newsletter abonnieren
 

Startseite Info-Center Fachartikel & Checklisten Unternehmensfinanzierung Liquidität aktiv managen

Liquidität aktiv managen

Creditreform Unternehmermagazin

Creditreform Magazin, 12.11.2010


Wie Mittelständler durch internationales Cash- Management Kosten senken und Liquiditätsengpässe vermeiden.

Die deutsche Wirtschaft wird – nicht zuletzt im Außenhandel – erfolgreich von den Schultern mittelständischer Unternehmen getragen. Internationale Geschäftsbeziehungen sind somit keineswegs den Großkonzernen vorbehalten – sie sind auch für viele Mittelständler eine Selbstverständlichkeit. Für das Unternehmen ergibt sich hieraus eine komplexe Aufgabenstellung, mit der sich in Großunternehmen spezialisierte Treasury-Abteilungen beschäftigen: Es gilt Liquiditätsströme, Währungsrisiken sowie lokale und grenzüberschreitende Zahlungstransaktionen zu managen.
 

Alle Konten im Blick

Eine der zentralen Herausforderungen ist die Liquiditätssteuerung in Hinblick auf die unternehmens- beziehungsweise konzernweit im In- und Ausland geführten Konten mit nicht selten täglich wechselnden Soll- und Habensalden. Die Geldaufnahmen beziehungsweise -anlagen zinsoptimal zu koordinieren, ist dabei umso wichtiger, je höher die Differenz zwischen Guthaben- und Sollzinsen beziehungsweise die Auslastung lokaler Kreditlinien sind.

Cash-Management-Strukuren wie etwa „Target- oder Zerobalancing“ helfen hier, vorhandene Liquidität dort einzusetzen, wo sie benötigt wird. Überschüssige Liquidität lässt sich durch ein automatisiertes Pooling auf einem Spitzenkonto grenzüberschreitend zusammenführen  (siehe Grafik), der Anlagebetrag beziehungsweise die Konditionen können hierdurch merklich optimiert werden.

Ebenso werden lokale Kredit-Inanspruchnahmen zu Lasten eines definierten Hauptkontos täglich oder in einer definierten Regel ausgeglichen. Dies schont Liquiditätsspielräume und senkt vor allem Finanzierungskosten. Wichtig zu wissen: Die Zahlungsbewegungen erfolgen in der Regel „same day“.
 

Worauf es sonst ankommt

Cash-Management-Services (also internationale Kontoservices wie Auslandskontoführung, Reporting, Cash-Pooling, Elektronik Banking Plattform oder elektronischer Zugang) können in beliebiger Zusammensetzung und nach individuellen Bedarfen konfiguriert und als Bankdienstleistung aus einer Hand angeboten werden. Auf welche folgende Leistungskomponenten ein Mittelständler dabei achten sollte, verrät die Checkliste (siehe Kasten).

In vielen Fällen ist es sinnvoll, wenn die Hausbank beim Cash-Management mit einer oder mehreren Partnerbanken kooperiert. Auf diese Weise addieren sich die Expertisen der beteiligten Banken. Das angebotene Länderspektrum wird dadurch in der Regel ebenfalls größer. Die Postbank zum Beispiel arbeitet beim Cash-Management mit der Deutschen Bank zusammen. Ihre Kunden profitieren dadurch einerseits von den Kompetenzen der Postbank als Zahlungsverkehrsspezialist, andererseits von dem weltweiten Filialnetz der Deutschen Bank.

Autor: Volker Löwer ist Leiter "Business Development" der Postbank Firmenkunden AG



   Seite: drucken  |  weiterempfehlen  |  verlinken Bookmark and Share
 
Verwandte Themen

 Bürokratieabbau im Rechnungswesen
 Finanzamt fährt mit
 Perspektiven für Unternehmen entwickeln
 Transparenz zahlt sich aus
 Kredit von öffentlicher Hand
Creditreform News

15.05.2012 - SchuldnerKlima-Index Deutschland mit 102,3 Punkten im Frühjahr 2012 auf stabil-positivem Niveau mehr

15.05.2012 - Aktuelle Analyse zur Wirtschaftslage im österreichischen Mittelstand mehr

24.04.2012 - CEG Creditreform Consumer GmbH firmiert um in Creditreform Boniversum GmbH und positioniert sich neu mehr

16.04.2012 - Aktuelle Analyse: Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2012 mehr

23.03.2012 - Creditreform Beiträge zur Wirtschaftsforschung Nr. 15 mehr

Alle bundesweiten Meldungen
 
  Veranstaltungshinweise
 
 23.05., Düsseldorf - Effizientes Debitorenmanagement mehr
 
 23.05., Hamburg - Sichere Geschäfte im Ausland - von der Vertragsgestaltung bis zum Zahlungseingang  mehr
 
 24.05., Düsseldorf - Professionelles Liquiditätsmanagement - Liquidität als wichtigste Steuerungsgröße mehr
 
 19.06., München - Risiko Kundeninsolvenz: Ihre Möglichkeiten als Gläubiger mehr
 
 19.06., Oberhausen - Creditreform energy & risk mehr
 
 
  Kontakt | | Disclaimer | Datenschutz | Downloads | Sitemap    
       
  © 2011 Creditreform Leer Bolte KG | Hauptstr. 16 | D-26789 Leer
Tel.: +49 (0) 491 97 98-20 | Fax: +49 (0) 491 97 98-250 | E-Mail: info@leer.creditreform.de